Was kostet eine Augmented-Reality-Anwendung?

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App-Agentur
05-04-2019
05.04.2019

Augmented Reality (AR) birgt für Unternehmen wie für Nutzer gleichermaßen riesige Potenziale. Das hat seinen Preis. Ebenso wie beim Potenzial sind hier nach oben hin keine Grenzen gesetzt. Die Experten von Lindenvalley beraten Sie gerne in einem persönlichen Gespräch, wie sich Ihre App günstig und funktional entwickeln lässt.

Was ist AR?

Augmented Reality bietet die Möglichkeit, Gegenstände und Produkte computergestützt mit Informationen oder interaktiven Anwendungen zu erweitern. Dafür wird eine Kamera benötigt, die den entsprechenden Gegenstand erkennt. Mit einer Tracking- und einer Anwendungssoftware wird dann ein Programm auf einem Endgerät gestartet.

Welche AR-Anwendungen gibt es schon?

Bereits im Jahr 2015 entwickelte Disney Research eine Augmented-Reality-Technologie, bei der Figuren in Malbüchern in 3D erscheinen, sobald sie ausgemalt werden. Der große Durchbruch für AR kam 2016 mit dem Siegeszug von Pokémon Go. Mit Augmented-Reality-Brillen können Nutzer heute in virtuell erweiterte Welten eintauchen.

Aber es geht auch weniger spektakulär: So kann beim Lesen einer Zeitschrift mit einem Klick eine 3D-Tour durch die im Text beschriebenen Orte gestartet werden. Möglich ist auch das Platzieren des Covers einer Musik-CD unter einer Webcam, das dafür sorgt, dass plötzlich eine 3D-Bühne erscheint, auf der ein Livekonzert des Interpreten zu sehen ist

Was bietet AR den Kunden und Nutzern?

Was verlässliche Zahlen für das Interesse der Verbraucher an Augmented-Reality-Anwendungen angeht, so steckt die Forschung noch in den Anfängen. Klar ist, dass der Verbraucher durch AR einen Mehrwert zum Produkt erhält. Schon allein aus dem Interesse an der AR-Anwendung entsteht bei den Kunden eine erhöhte Bereitschaft zum Konsum.

Wo liegen mögliche Grenzen von AR?

Wo genau die künftigen Anwendungsfelder von Augmented Reality liegen, wird sich noch weiter herauskristallisieren. Dabei wird nach Einschätzung von Experten weniger das Interesse der Nutzer entscheidend sein, sondern vielmehr der Datenschutz. Das betrifft beispielsweise die Gesichtserkennung. Hier könnten die Einschränkungen durch den Datenschutz bestimmte Einsatzfelder für AR einschränken oder ganz ausschließen.

Welches Potenzial hat AR?

Weil die Nutzung unabhängig vom Standort möglich ist und Augmented-Reality-Anwendungen einfach in den Alltag der Konsumenten integriert werden können, sind die Einsatzfelder vielfältig. Heute ermöglichen bereits Smartphones und Tablets den Nutzern, zu jedem Zeitpunkt auf Informationen und nützliche Funktionen zurückzugreifen. Mit der direkten Einbindung virtueller Elemente in eine reale Umgebung kann AR für eine beschleunigte und intuitive Informationsaufnahme sorgen. Deswegen sehen Experten in AR das Potenzial, einen ganzen Markt neu zu erschaffen und Einfluss auf die breite Bevölkerung zu nehmen.

Welche Preisspanne haben AR-Anwendungen?

Der Komfort und Mehrwert, den AR bietet, hat natürlich seinen Preis. Der liegt bei etwa 5.000 Euro für eine einfache Augmented-Reality-Anwendung. Je nachdem für welches Medium die Anwendung konzipiert wird – also für das Internet, mobile Endgeräte oder stationäre Anwendungen – liegen die Kosten eher zwischen 20.000 bis 30.000 Euro. Nach oben hin sind die Preisgrenzen offen. Besonders bei Echtzeit-3D-Modeling, Animation und Spielmechanismen entsteht schnell ein relativ hoher Aufwand.

Grundsätzlich spielen bei einer AR-App-Entwicklung 5 Projektphasen eine ausschlaggebende Rolle für die Kostendefinition:

1. Konzeption und Gestaltung:

Alle analytischen und planerischen Vorarbeiten können dafür sorgen, dass die App nutzenorientiert, ohne Ballast, funktional und damit auch wirtschaftlich entwickelt wird. Wie sehen die technologischen Anforderungen aus, auf welchen Plattformen und für welche Gerätetypen soll die App zur Verfügung stehen? Ist das Design erfolgskritisch, muss es hohen Ansprüchen genügen oder geht es schlichter? Auch vertriebs- und marketingstrategische Fragen spielen her schon eine Rolle – gibt es überhaupt einen Markt für die App? Was erwartet die Zielgruppe? In wie vielen Sprachen soll es die App geben, in welcher Form soll sie Geld einspielen etc. Eine wichtige Phase, in der Sie Ihre App-Agentur intensiv mit ihrem Know-how und ihrer Erfahrung unterstützen sollte. Am Ende sollte eine klare Aussage über die Machbarkeit des Projekts stehen – und eine Strategie, wie das Ziel kosten- und zeiteffizient erreicht werden kann.

2. Wie komplex wird die App?

Ganz klar, je mehr Funktionen die App erfüllen muss und je komplexer diese sind, desto größer ist auch der Entwicklungsaufwand. Muss sie on- und offline funktionieren? Braucht sie zwingend jederzeit eine Internetanbindung? Auch die Frage nach evtl. Extras wie Social-Media-Anbindungen, GPS-Lokalisierung, Videoplayer, Push-Nachrichten, eine Benutzerverwaltung etc. beeinflusst die Kosten. Die Wahl dieser Funktionen und Komponenten ist eine Gratwanderung: Einige sind zwingend – zum Beispiel ergibt eine Karten-App ohne Standortlokalisierung wenig Sinn. Andere sind möglicherweise verzichtbar, wenn man Kosten sparen möchte. Um hier eine seriöse Entscheidung treffen zu können, sind Marktforschung, Zielgruppenanalyse und andere Maßnahmen zur genauen Anforderungsbestimmung in der Planungsphase hilfreich.3. Wie sieht das Backend aus?

3. Wie sieht das Backend aus?

Die meisten Apps benötigen ein Backend auf einem zentralen Server, um Daten zu speichern und zu verwalten. Je nach Funktionsanforderung kann ein Backend sehr einfach gehalten sein, es kann aber auch den größten Entwicklungsaufwand der gesamten App einnehmen – auch hier ist also eine relativ breite Kostenspanne möglich. Außerdem kommen die laufenden Kosten für den Unterhalt und die Pflege des Backends hinzu.

4. Tests

In verschiedenen manuellen und automatisierten Testverfahren wird die App gründlich geprüft, wobei deren Komplexität sich natürlich auch auf den Testaufwand auswirkt. Zudem gibt es besonders sensible Apps – etwa, wenn es um die Messung und Auswertung von Gesundheitsdaten geht –, bei denen noch sorgfältiger getestet werden muss.

5. Vermarktung

Die App ist fertig, in den App Store oder Google Play Store hochgeladen – und es passiert nichts? Damit die Welt auch vom neuen Stern am Anwendungshimmel erfährt, sind umfassende Marketingmaßnahmen nötig. Gängig sind z. B. die App-Store-Optimierung, Anzeigen über Google AdWords etc. Auch dafür sollte ein entsprechendes Budget eingeplant werden, und zwar nicht nur für die Startphase, sondern auch die kontinuierliche Vermarktung im laufenden Betrieb.

6. Laufender Betrieb – Pflege und Wartung

So wie sich die technischen Gegebenheiten im Markt ändern, muss sich auch eine App immer wieder neuen Entwicklungen anpassen, um Kundenerwartungen zu erfüllen, aber auch den Bestimmungen in den Stores zu genügen. Komfortabel ist es, auch diesen Punkt – die Wartung und Pflege der App – der Agentur im Rahmen eines Servicevertrags zu überlassen.

Welche Kostenfaktoren zudem bei einer App-Entwicklung ins Spiel kommen, lesen Sie in unserem Beitrag „Was kostet eine App?“.

Sie interessieren sich für Augmented Reality und ihre Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation? Wir beraten Sie gern unverbindlich und transparent!