Was kostet eine App?

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App-Agentur
08-04-2019
08.04.2019

Sie wollen ein App-Projekt umsetzen und fragen sich, welche Kosten dabei entstehen? Die Spezialisten von Lindenvalley informieren Sie gerne ausführlich über alle Aufgaben und Leistungen, die mit der App-Entwicklung verbunden sind, und programmieren für Sie eine maßgeschneiderte App.

Diese Faktoren spielen bei der App-Entwicklung eine bedeutende Rolle:

Grundsätzlich hängen der Entwicklungsaufwand und auch die Kosten für den laufenden Betrieb, Weiterentwicklungen etc. stark davon ab, was die App leisten soll und wie viele Stunden Entwicklungsarbeit daran hängen. So können die Kosten für eine App zwischen einigen hundert bis zu mehrerer zehntausend Euro liegen.

Planung (Definition der Funktionen und Ziele): eine wichtige Phase, in der die Weichen für eine effiziente Entwicklung gestellt werden. Wir nehmen uns viel Zeit, um Ihre genauen Wünsche, Ziele und Anforderungen zu ermitteln und die Projektplanung darauf auszurichten. Sie profitieren dadurch von einer zielführenden, zeit- und kostensparenden Programmierung. Je nachdem, ob Sie zuerst einmal mit einer ungefähren Idee zu uns kommen oder bereits Skizzen, vielleicht sogar einen Prototypen für Ihre App haben, wirkt sich dies natürlich auch auf die Startkosten aus.

Design: Auch hier kann der Aufwand sehr unterschiedlich ausfallen. Am günstigsten ist es, wenn der Kunde das Design selbst liefert und nicht die App-Agentur das Grafikdesign erstellt – ggf. abgestimmt auf die Corporate Identity und sonstige Stilvorgaben. Eine kostengünstige Alternative kann es sein, auf Designvorlagen zurückzugreifen. Insbesondere dann, wenn die App weniger komplex ist und keine hohen Anforderungen an ein individuelles Design stellt.

Programmierung: Die Stundenpreise für die Programmierung betragen je nach Anbieter bis zu 200 Euro pro Stunde, wobei der Aufwand für eine native Android oder iOS Apps in etwa vergleichbar ist. Abhängig davon, für wie viele unterschiedliche Plattformen die App verfügbar sein soll, fallen auch die Kosten aus.

Diese Apps sind besonders aufwendig:

Mit verhältnismäßig geringem Aufwand lassen sich Apps entwickeln, die nur eine informative Funktion haben, eine Website abbilden oder Apps mit einem kleinen, überschaubaren Funktionsumfang (z. B. ein Rechner oder eine Taschenlampe). Wesentlich umfangreicher und anspruchsvoller ist natürlich die Entwicklung von Spiele-Apps und Apps, die eine Serveranbindung benötigen, bei denen verschiedene Benutzerprofile, Zahlungssysteme, APIs etc. benötigt werden und In-App-Käufe möglich sein sollen.

Laufende Kosten: Als Betreiber einer App müssen Sie zudem mit laufenden Kosten rechnen – ein Entwickler-Account bei Apple kostet rund 100 Euro/Jahr, bei Google werden ca. 25 Euro/Jahr fällig. Zudem werden bei vielen Apps Transaktionsgebühren von rund 30 % des Preises fällig. Hinzu kommen evtl. Kosten für Server/Hosting (falls die App mit einem Web-Server verbunden ist).

Tipp: Kosten sparen mit Proof of Concept, Prototyp und MVP

Eine App wird vor allem dann teuer, wenn am Anfang falsch geplant wird, die Machbarkeit nicht erwiesen ist oder auch die Nutzerakzeptanz in den Sternen steht. Investiert man hingegen am Anfang in einen guten Businessplan, Machbarkeitsstudien, Prototypen und ein MVP, können schwerwiegende Fehler schon im frühen Stadium vermieden werden. Zudem erhöhen sich damit die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten der App entscheidend. Ein wichtiger Faktor vor dem Hintergrund, dass die meisten Apps nicht nur zum Spaß entwickelt werden, sondern sich z. B. durch In-App-Käufe, Abonnementmodelle o. Ä. refinanzieren und dem Unternehmen schließlich Gewinn bringen sollen.

Proof of Concept

Der Proof of Concept ist ein Meilenstein im Projektmanagement, der den prinzipiellen Beleg der Machbarkeit eines Vorhabens liefert. Am Ende des PoC steht ein klares Ja oder Nein – wobei ein Nein auch noch kein Grund ist, die Flinte ins Korn zu werfen. Untersucht man die konkreten Gründe, warum eine Idee als nicht umsetzbar eingestuft wird, lassen sich daraus in den meisten Fällen hilfreiche Anhaltspunkte für ein ähnliches, funktionierendes Produkt ableiten.

Ein Beispiel: Ein Kunde möchte eine Messenger-App entwickeln lassen. Dass Messenger-Apps funktionieren, ist bereits hinreichend bekannt, dies muss nicht belegt werden. Beim PoC sollten hier also andere Fragen im Fokus stehen. Zum Beispiel die nach dem Wettbewerb. Ist es möglich, eine weitere Messenger-App auf den Markt zu bringen, die erfolgreich bestehen kann – trotz Facebook Messenger oder WhatsApp? Mit welchen besonderen Features könnte man diese App ausstatten, damit sie sich vom Wettbewerb abhebt?

Anders sieht es bei völlig neuen Produkten aus – hier gilt es die generelle Machbarkeit zu überprüfen.

Vorteile eines PoC

Vorteile des PoC liegen vor allem in der Risikominimierung für ein Projekt. Je früher feststeht, ob eine Idee überhaupt umsetzbar ist, desto schneller lassen sich zielführende Entscheidungen treffen und Budgets planen bzw. Verluste verhindern. Auch wird durch den Proof of Concept zumindest schon im Ansatz deutlich, wo kritische Anforderungen an die App liegen.

Und nicht zuletzt erleichtert der PoC die Kommunikation im Projektteam, das nicht über abstrakte Modelle diskutieren muss, sondern bereits etwas „Handfestes“ in petto hat. So kann ein PoC auch schon Eigenschaften und

Anforderungen der Systemumgebung mit ihren Abhängigkeiten und Schnittstellen widerspiegeln und erste Tests ermöglichen.

Der Prototyp

Ein positiver Proof of Concept mit dem Beleg der Machbarkeit mündet in vielen Fällen in die Entwicklung eines Prototyps, der die Kernfunktionen des Produkts – in unserem konkreten Fall einer App – beinhaltet. Das heißt: Während es im PoC zunächst um die Frage geht, WAS man überhaupt entwickeln möchte, geht es beim Prototypen vor allem um das WIE.

Bei einer App könnte der Prototyp z. B. erste Ansichten/Wireframes wichtiger Bereiche zeigen und Eindrücke zur User Experience / Anwenderfreundlichkeit der App liefern.

Das MVP – Minimal Viable Product

Um die Funktionalität und Leistungsfähigkeit der geplanten App noch konkreter prüfen zu können und sich einen Überblick über Potenziale und Verbesserungsbedarf zu verschaffen, empfiehlt sich in vielen Fällen im Anschluss an den Prototypen die Erstellung eines MVP – Minimum Viable Product. Wörtlich übersetzt bedeutet dies ein „minimal überlebensfähiges Produkt“, also ein sehr frühes Stadium des geplanten Endprodukts, das mit kleinem Aufwand zeigt, ob die ursprüngliche Idee aufgeht. Der Kunde kann hier noch einmal ausführliches Feedback geben, es lassen sich bereits erste Anwendererfahrungen sammeln und für evtl. Erweiterungen und Verbesserungen nutzen. So kann man Arbeitszeit und Kosten sparen, und es wird gewährleistet, dass kein teures Produkt völlig am Markt, am Anwender- und Kundeninteresse vorbeidesignt wird.

Zudem lassen sich Marktlücken mit dieser Vorgehensweise testen, der Kunde kann sich außerdem frühzeitig einen Eindruck von der Entwicklerkompetenz der Agentur verschaffen und es kann auch schon die Basis für andere Produkte oder Anwendungen gelegt werden.

Ganz gleich, was Sie vorhaben: Es lohnt sich, zuerst ein unverbindliches Gespräch mit uns zu führen. Wir sagen Ihnen gerne detailliert, mit welchen Kosten Sie für Ihre App-Entwicklung rechnen müssen – transparent und fair.